18.03.Do, 20:00VATER
Le père – Ein Schauspiel von Florian Zeller Standard GeplantAufführungsrechte bei Theater Verlag Desch
Ist das wirklich geschehen?
War ich nicht gerade noch hier?
Ich weiß immer, wo meine Armbanduhr liegt.
Oder doch nicht?
Und wer ist dieser Mann, der da in meiner Wohnung steht?
Eine Wohnung. Vertraute Gesichter. Erinnerungen, die verschwimmen. Ein Vater verliert zunehmend den Halt in seiner eigenen Welt.
Das preisgekrönte Drama „Vater“ von Florian Zeller beleuchtet das Thema Demenz aus der packenden Perspektive des Betroffenen.
Die Kinoverfilmung brachte Anthony Hopkins einen verdienten Oscar ein – nun bringt unser sechsköpfiges Ensemble das fesselnde und zutiefst berührende Verwirrspiel auf die Bühne. Gemeinsam mit der Hauptfigur gerät der Zuschauer in ein Labyrinth aus sich widersprechenden Ereignissen, verschwundenen Möbeln und vertauschten Gesichtern. Was als feinsinnige, teils skurrile Tragikomödie beginnt, entwickelt sich schnell zu einem emotionalen und hochspannenden Psychothriller.
Es ist ein Stück, das uns in eine Welt führt, in der nichts mehr selbstverständlich ist. Ein intensives berührendes, manchmal überraschendes und zutiefst menschliches Stück über den Verlust der eigenen Identität, den schmerzhaften Abschied einer Tochter von ihrem Vater, die Zerbrechlichkeit unserer Wahrnehmung und die Frage, was bleibt, wenn die Erinnerung verblasst.
Inhalt:
Was ist Wirklichkeit, wenn die eigene Erinnerung langsam verloren geht?
Er ist achtzig und lebt in seiner Wohnung. Alles scheint vertraut – die Räume, die Menschen,
die Gespräche. Doch plötzlich stimmt etwas nicht mehr. Situationen verändern sich,
Gesichter werden fremd, Erinnerungen verschwimmen. Was gestern noch selbstverständlich
war, scheint heute nicht mehr zu existieren.
Während seine Tochter versucht, für ihn da zu sein und Entscheidungen zu treffen, gerät der
Vater zunehmend in eine Welt, in der er sich selbst nicht mehr sicher sein kann.
Florian Zeller erzählt in seinem vielfach ausgezeichneten Schauspiel eine zutiefst berührende Geschichte über das Älterwerden, das Vergessen, die Liebe und den Verlust der eigenen Wirklichkeit.
Ein intensives Theatererlebnis, das uns lachen, zweifeln und innehalten lässt – und uns daran erinnert, wie kostbar Erinnerung, Liebe und Menschlichkeit sind.





